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Zur Lage der Grünen - die Online-Redaktion Pankow fragt, Christian Ströbele - stellv. Fraktionsvorsitzender der BündnisGrünen im Bundestag, antwortet:

Linke Mehrheiten fallen nicht grundlos vom Himmel

 Es ist schon so, die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler wählt immer mehr links im Bund und in den Bundesländern. In vielen Parlamenten gibt es demzufolge linke Mehrheiten. Die Antwort der BündnisGrünen darauf darf nicht sein, daß sie nun ihr Heil in Bündnissen mit der Union suchen. Nein, sie sollten den Kurs fortsetzen, den sie schon auf den letzten Parteitagen in Göttingen und Nürnberg eingeschlagen haben, nämlich sich zu ihren Zielen zu bekennen, für weniger Krieg, dafür aber für mehr Frieden und für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland zu sorgen. Denn die linken Mehrheiten fallen doch nicht grundlos vom Himmel    Mehr »

Zur Lage der Grünen - die Online-Redaktion Pankow fragt, Antje Hermenau - Fraktionsvorsitzende der BündnisGrünen im Sächsischen Landtag, antwortet:

Die Zukunft braucht unsere ganze Phantasie und unsere ganze Kraft

 "Die blinden Flecken der anderen in sozialen und ökonomischen Fragen deuten an, wo wir unser Profil schärfen müssen. Unsere Forderungen für einen sozial–ökologischen Umbau unserer Wirtschaft sollte im Vordergrund unserer strategischen Debatten stehen, damit wir nicht zum komplementären Anhängsel, zum sprichwörtlichen grünen Feigenblatt für wen auch immer werden" Mehr

GRÜNE FRAUEN

Schwarz-Grün verträgt sich bisher nur in der Opposition

Die Ökopartei öffnet sich vorsichtig für neue potenzielle Partner Aber die Annäherung des CDU-Fraktionschefs Pflüger reicht ihnen längst nicht

von Sabine Beikler - Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstertagesspiegel

Eine langjährige Feindschaft verbindet sie. Wenn es um den Gegner ging, haben Grüne und CDU kaum eine Verbalinjurie ausgelassen: Die Ökos schimpften über die „Law-and-Order-Partei“, „Landowskys schwarze Horden“ oder über die „kriminelle Vereinigung“. Die Union wetterte über die „Schmuddelkinder“, die „Anti-Berliner“ oder die „Ersatzkommunisten“. Der bösen Worte sind – so scheint es – genug gewechselt: Heute kämpfen die Grünen Seite an Seite mit der CDU für Biermanns Ehrenbürgerwürde, für einen Nachtragshaushalt und gegen das geplante Vattenfall-Steinkohlekraftwerk.   Mehr »

Zur Landesebene der Bündnisgrünen

Es ist mehr möglich, als wir denken

von Matthias Dittmer
(Mitglied des Berliner Landesvorstandes von 1995-97)

180.902 Stimmen für Bündnisgrün. Die Freude am 17. September war groß. Erleichterung auf den Gesichtern. 13,1 Prozent der WählerInnen haben uns gewählt. Vier Prozent mehr als 2001. Zur Regierungsbeteiligung aber reichte es nicht. Rot-Grün, als Koalition zwar von den WählerInnen bevorzugt, konnte die rot-rote Koalition nicht verdrängen. Auf den guten Willen der SPD angewiesen, mussten wir feststellen, dass sie diesen nicht hatte.  Ernsthafte Verhandlungen kamen nicht zustande. Ein Schönheitsfehler im Erfolg?

Erlauben wir uns einen Blick zurück. Schon einmal erreichten wir über dreizehn Prozent. 1995 schenkten uns 219.990 WählerInnen ihr Vertrauen. 39.000 Stimmen mehr als heute. Seitdem gelang es uns nicht mehr, relevante neue Wählerschichten zu gewinnen. Unser Erfolg bei der letzten Wahl ist der Ausgleich für die vergangenen Verluste. Das sollten wir uns ohne Umschweife bewußt machen, wenn wir die Aufgaben der Zukunft bestimmen wollen.    Mehr »

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