Pankower Smiley bald in ganz Berlin!
rbb-aktuell/15.03.2010/ Die Ergebnisse von Hygienekontrollen bei Restaurants und Imbissen sollen künftig für ganz Berlin veröffentlicht werden. Angeregt hat die Idee der Bezirk Pankow. Hier werden seit einem Jahr die Namen und Adressen verdreckter Gastronomiebetriebe in sogenannten Ekellisten veröffentlicht. Nun folgen die anderen Bezirke. OR-FD Mehr
Bildausschnitt rbb Stadtrat Jens-Holger Kirchner im Interview mit dem rbb zur Ausdehnung des Smiley-Projektes auf ganz Berlin
"Viele sparen an der Hygiene und Sauberkeit"
Interview mit Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnisgrüne) aus der Braunschweiger Fachzeitschrift "GV kompakt - Zeitschrift für Gemeinschaftsverpflegung":
Herr Kirchner, ein knappes Jahr ist rum, was ist aus dem Smiley-Projekt Pankow geworden?
Wir haben damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Smiley-Projekt wächst und gedeiht. Jetzt, nach der Einführung im Mai 2009, ist alles eine Nummer unaufgeregter. Seitdem wir die Fotos ins Netz gestellt haben, wird über folgende Fragen kaum mehr diskutiert: Ob das was wir dort machen angemessen ist oder nicht, ob die Kontrollen nicht zu scharf sind, was heißt eigentlich mangelnde Grundhygiene und so weiter. Wir haben von den Verbrauchern immer sehr viel Zuspruch bekommen. Von den Gastronomen die wir veröffentlicht haben weniger OR-DS Mehr »
Erst Pankow, dann die Republik
Auf der Negativliste standen anfangs die Namen von 39 Restaurants, Kneipen, Imbiss- und Obstläden, in denen die Lebensmittelkontrolleure bei unangekündigten Besuchen erhebliche Mängel festgestellt hatten. Zurzeit findet man 25 Betriebe auf der Liste, jetzt illustrieren Fotos die aufgelisteten Mängel. „Die Resonanz ist sehr gut. Endlich hat eine Debatte über Hygiene und Sauberkeit begonnen“, sagt Pankows Stadtrat für Verbraucherschutz, Jens-Holger Kirchner (Grüne). Mehr
Kleiner Verbraucherschutzgipfel in Berlin
09. Mai 2009/ Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin-Pankow: Treffen der Verbraucherschützer Renate Künast und Jens-Holger Kirchner
Das bietet ein Parteitag eben auch - die Gelegenheit für ein Treffen der bekanntesten Verbraucherschützer der Grünen Renate Künast und Jens-Holger Kirchner, der mit der Veröffentlichung der sogenannten "Eckelliste" in Pankow deutschlandweit Furore macht. Auf der Grundlage der Bundesgesetzgebung, die massgeblich von der damaligen Ministerin Renate Künast verfasst wurde machte Stadtrat Kirchner Ernst mit der Umsetzung dieses Gesetzes. Unter dem Motto "Wer gut ist, soll es zeigen können" werden seit geraumer Zeit die vorbildlichen Einrichtungen gastronomischen Versorgung mit dem eigens kreiierten Pankower Smiley nach versehen. Diejenigen, die die Kriterien nach entsprechenden unangemeldeten Kontrollen nicht erfüllen, werden auf öffentlich einsehbare Listen mit Erklärung und Bildern gesetzt. OR-FD
Pankower Verbraucherrechte für ganz Berlin
Michael Schäfer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Verbraucherpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, erklärt zur neuen Pankower Negativliste, die heute (08.05.2009-red.) im Internet veröffentlicht wurde:
Der Pankower Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) hat ein neues Verbraucherrecht geschaffen: In Pankow werden Hygienemängel im Lebensmittelhandel und im Gaststättengewerbe veröffentlicht. Die heute erstmals ins Netz gestellten Fotos geben den Verbrauchern ein gutes Bild von den beanstandeten Hygienemängeln. Wir begrüßen das. OR-FD Mehr »
Smiley Pankow: Wer gut ist, soll es zeigen können!
Foto RBB, 10. März 2009/Jens-Holger Kirchner, Bü90/Die Grünen, Stadtrat für Öffentliche Ordnung in Pankow in der Sendung Klipp & Klar vom RBB
Der Pankower Negativ-Liste für „Schmuddelrestaurants“ sorgt für Zündstoff. Nicht nur Wirte, auch andere Bezirke kritisieren die Ekel-Liste: Rufmord, nicht objektiv und zu wenig Kontrolleure, um eine Gleichbehandlung der gastronomischen Einrichtungen zu garantieren, lauten die Vorwürfe. Die Verbraucher hätten einen Anspruch auf Information und bei Verstößen müsse man auch Ross und Reiter nennen, so die Befürworter. Der Initiator, Verbraucher-Stadtrat Jens-Holger Kirchner, freut sich über den Effekt der angedrohten Veröffentlichung. Sein Fazit: "Das, was wir jahrelang unter Androhung von Bußgeld versucht haben, funktioniert plötzlich" RBB-OR-FD Mehr »
05. März 2009 taz Die Verbraucher-organisation Foodwatch hat sich nach dem Vorbild des Bezirks Pankow für eine deutschlandweite Liste von sogenannten Schmuddelkneipen ausgesprochen.
Es gebe flächendeckende Missstände in der deutschen Restaurantlandschaft, schwarze Schafe seien nicht die Ausnahme, sondern die Regel, sagte der Geschäftsführer von Foodwatch, Thilo Bode, der Zeitung Die Welt. Es sei logisch, dass der Verbraucher erfahren müsse, ob ein Restaurant hygienische Prüfungen bestehe. Pankow hatte am Montag eine Liste mit 39 Kneipen, die negativ aufgefallen waren, im Internet veröffentlicht. OR-FD
Thilo Bode im Interview auf weltonline Foodwatch fordert Pranger für alle Ekel-Küchen
Schlecht Dinieren in Berlin
03. März 2009 - Berlin. Zwei Dinge haben den Berliner Bezirk Pankow [sprich: pankoh] bisher berühmt gemacht: der langjährige Sitz der DDR-Führung und Udo Lindenbergs Song "Sonderzug nach Pankow". Nun kommt ein Drittes hinzu: Pankow ist der erste Stadtbezirk in Deutschland, der amtlicherseits dreckige Gaststätten an einen virtuellen Pranger stellt. OR-FD Mehr
Am 2. März 2009 fand in der Föbelstr.07, Bezirksamt Pankow die Pressekonfernz (Einladung) zum Smiley-Projekt Pankow statt. Die sehr gut durch PressevertreterInnen besuchte Veranstaltung war der Auftakt einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Verbraucherschutz in Pankow. Jens-Holger Kirchner, bündnisgrüner Stadtrat stellte sein Projekt vor und verwies auf den hohen Stellenwert, den das Projekt in seiner Arbeit haben wird. OR-FD / Foto: Jana Jablonski
Nein zu übelriechendem Fisch und gammeligem Fleisch!

Zu der Diskussion um die Veröffentlichung einer Restaurant-Negativliste des BA Pankow durch Verbraucherschutzstadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne, siehe Bild rechts) im Internet erklärt Heiko Thomas, Bündnisgrüner Bundestagskandidat für Pankow:
Die Aufregung des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga zeigt vor allem eines: Endlich wird Schluss sein mit Schmuddelküchen und man kann Fisch und Fleisch unbedenklich genießen – zumindest in der Pankower Gastronomie. Warum der Verband gegen die Negativ-Liste wettert, obwohl sie Restaurantbesuchern die Möglichkeit gibt, sich über die hygienischen Zustände ihres Lieblingslokals zu informieren, ist unverständlich. OR-DS-FD Mehr »
Presseecho
PM Verbraucherzentrale Berlin: Verbraucherzentrale begrüßt "Smiley Projekt" des BA Pankow
taz Ekel á la carte
taz Bürger dürsten nach Transparenz
Tagesspiegel Gastwirten ist der Appetit vergangen
RBB Abendschau Pankower Restaurants am Pranger
RBB WAS! Lebensmittelkontrollen
Smiley-System: Dokumentation von kontrollierter Sauberkeit auch in Pankow
In Dänemark ist es seit Jahren völlig selbstverständlich, dass die Ergebnisse der turnusmäßig durchgeführten Lebensmittelkontrollen in Gaststätten, Imbissen, Handelseinrichtungen und in lebensmittelverarbeitenden Betrieben von Amts wegen und automatisch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Man kann im Internet recherchieren und vor Ort mit einem Blick erkennen, ob hier Hygiene, Sauberkeit und der sachgemäße Umgang mit Lebensmitteln Standard ist. Dann hängt an der Eingangstür ein „Smiley“ und signalisiert: Lächeln Alles in Ordnung.
Aber auch in Deutschland gibt es Beispiele, wie die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Jüngstes Beispiel ist der seit März 2007 in der sächsischen Stadt Zwickau eingeführte Hygiene-Pass (www.hygiene-pass.de). Auch hier ist wiederum der Leitgedanke: Auf einen Blick soll für die Kunden, die Gäste, die Besucher erkennbar sein, dass unbedenklich eingekauft oder gegessen werden kann. Mehr
Neu in Pankow: Der Hygienepass
In den Medien gab es kürzlich ein großes Echo auf die Einführung des Hygienepasses in Pankow zum Ende des Jahres hin. Er ermöglicht Gaststätten, die bei Kontrollen amtlicher Lebensmittel- kontrolleure ein positives Ergebnis bekommen haben, mit ihrer Sauberkeit durch einen Smiley zu werben, diejenigen, die durch- fallen werden in Internet in einer Liste veröffentlicht. Im Kurzinterview mit dem im Pankow für den Verbraucherschutz zuständigen Bündnisgrünen Stadtrat Jens-Holger Kirchner versuchte ich, Näheres zu erfahren: Mehr
Ein Lächeln für die Sauberkeit
23. August 2008 Berliner Zeitung
Bezirk Pankow belohnt saubere Restaurants und nennt schmutzige Gaststätten im Internet
von Stefan Strauss
Restaurantbesucher und Imbisskunden im Bezirk Pankow wissen bald ganz genau, wie ernst es Gastronomen mit der Sauberkeit in ihren Küchen nehmen. Denn das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtamt will die Ergebnisse der Kontrollen künftig veröffentlichen. Das ist neu in Berlin.
Lokale, in denen es keine Beanstandungen gibt, bekommen dann einen Hygienepass und können sich das Ergebnis in Form eines gelben Smileys an die Eingangstür oder an den Tresen hängen. Kommen die Lebensmittelkontrolleure in verdreckte Küchen oder finden vergammelte Lebensmittel, werden die Namen der Lokale und die Hygieneverstöße im Internet auf einer Negativliste genannt. "Wir wollen öffentlich machen, welchen Gefahren sich die Kunden in Gaststätten durch Dreck und Schmutz aussetzen", sagt Jens-Holger Kirchner (Grüne), Stadtrat für Verbraucherschutz in Pankow. OR-FD Mehr





