
Oliver Jütting
Persönliches
Geboren wurde ich 1978 in Hamburg. Nach Kindheit und Jugend in Ostwestfalen kam ich 1998 zum Studium nach Berlin und wohne seit 2000 im Prenzlauer Berg. Mitte 2005 habe ich meinen Magister in Philosophie und Literaturwissenschaft abgeschlossen und promoviere seitdem über interkulturelle Literatur.
Politisches
Mitglied der Grünen Jugend bin ich seit Ende 2004, von Bündnis 90/Die Grünen seit Mitte 2005, in 2006 war ich Rechnungsprüfer des KV Pankow, daneben seither Sprecher der LAG QueerGrün. Bei der Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2006 kandidierte ich als Direktkandidat im Wahlkreis 7. 2007 wurde ich zum Kreisschatzmeister und 2009 zum Kreisvorsitzenden gewählt.
Politisch interessieren mich vor allem menschenrechtliche Fragen und die Stellung von Kultur in unserer Gesellschaft.
23. April 2010
Presseerklärung zum NPD-Aufmarsch im Prenzlauer Berg
Oliver Jütting (Kreisvorsitzender) erklärt:
Laut, friedlich und vor allem bunt gegen den NPD-Aufmarsch in Prenzlauer Berg demons- trieren! Die NPD hat durch ihren stellvertretenden Berliner Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke für den 1. Mai eine Versammlung auf der Bösebrücke angemeldet. Bündnis 90/Die Grünen Pankow wollen in Zusammenarbeit mit dem der Initiative "Weltoffenes Pankow", den Jusos, der SPD und der Partei Die Linke und mit vielen engagierten Mitstrei- terinnen und Mitstreitern dem NPD-Aufmarsch einen friedlichen und bunten Protest entge- gensetzen. Wir lassen uns von ein paar unbelehrbaren Rechtsradikalen nicht das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen und Religionen in unserem Bezirk stören!
Deshalb rufen wir zu zwei Kundgebungen auf: Zum einen an der Bösebrücke (Beginn: 9 Uhr), zum anderen am S-BahnhofSchönhauser Allee (Beginn: 9 Uhr).
4. September 2009
Grillen verboten - außer für die SPD
Oliver Jütting (Kreisvorsitzender KV Pankow):
Am letzten Sonnabend feierte die SPD ihr Falkplatzfest mit "Kuchen, Kaffee, Gegrilltem und kühlen Getränken". Gegrilltem? War da nicht was? Doch! Erst vor einigen Monaten wurde das Grillen am Falkplatz auf Drängen der Anwohnerinnen und Anwohner untersagt. Und zwar vom für das Amt für Umwelt und Natur zuständigen Bürgermeister Matthias Köhne (SPD). Ich selbst habe erlebt, wie die Polizei Griller aufgefordert hat, den Falkplatz zu verlassen. Umso befremdlicher jetzt dieses Fest. Es ist natürlich möglich, eine Ausnahmegenehmigung für das Grillen auf dem Falkplatz zu erhalten. Und so wird Markus Roick (SPD) von Matthias Köhne (SPD) eine solche für ein Fest mit Wolfgang Thierse (SPD) erhalten haben. Oder, anders gesagt: Verordnungen, die von Amtsträgern der SPD gemacht werden, scheinen für die eigene Partei nicht zu gelten... Politik nach Gutsherrenart!



